Mit einem breit angelegten Leistungsportfolio bedienen KOCKS INGENIEURE vielfältige Anforderungen öffentlicher Auftraggeber, international finanzierter Projekte der Technischen und Finanziellen Zusammenarbeit und zahlreicher Industrie- und Privatkunden.

KOCKS INGENIEURE entwickeln und planen mit ihrer Expertise in den Bereichen Industrie, Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung, Verkehr, Erschließung, Stadt & Raum, Elektrotechnik, Wasser, Infrastruktur, Umwelt & Abfall & Energie gemeinsam mit den Kunden maßgeschneiderte Gesamtlösungen für deren spezifische Aufgabenstellungen.

Die Realisierungsphase betreuen wir mit erfahrenen Kollegen aus den Bereichen Bauüberwachung, Projektsteuerung sowie Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordination (SiGeKo). Die interdisziplinären Teams übernehmen auch nach Fertigstellung der Bauwerke kundenorientierte Dienstleistungen, wie z. B. Betreuung von Wartungsaufgaben, Trainingsmaßnahmen oder Dokumentationsleistungen. Mit der eindeutigen Zuordnung der Projektverantwortlichkeit über die gesamte Laufzeit und einer hohen Flexibilität, auch unter Termindruck positiv auf Änderungen zu reagieren, haben wir uns branchenweit eine hohe Wertschätzung erarbeitet.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der hohen individuellen Kompetenz und Professionalität unserer Projektleiter, genauso wie in der interdisziplinären Zusammenarbeit qualitätsbewusster Teams, die unseren Kunden als Partner über die gesamte Projektdauer zur Verfügung stehen.

Entwicklung von Richtlinien zur Erhöhung der Straßenverkehrssicherheit beim Ausbau der CAREC Korridore 2, 5 und 6 zwischen Duschanbe und Kurgonteppa, Tadschikistan

Durchführung von Straßenverkehrssicherheitsaudits vor, während und nach der Bauausführung zum Ausbau der CAREC Verkehrskorridore 2, 5 und 6. Auswertung von Unfalldaten und Entwicklung geeigneter Sicherheitsrichtlinien. Durchführung von Workshops zur Steigerung der Verkehrssicherheitskompetenz tadschiikischer Verkehrsexperten.

Auftraggeber
Verkehrsministerium Tadschikistan
Leistung KOCKS INGENIEURE
Durchführung von Straßenverkehrssicherheitsaudits, Analyse des Geschwindigkeitsmanagements, Identifikation von Situationen erhöhter Unfallgefahr und Auswertung von Unfallschwerpunkten. Erstellung der Basisdaten zur Überwachung und Auswertung von Unfalldaten auf Durchgangsstraßen, Erstellung von Handbüchern zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit auf Schnellstraßen, Entwicklung von Richtlinien zur Deeskalation von Unfallschwerpunkten, Durchführung von Workshops zur Steigerung der Verkehrssicherheitskompetenz tadschikischer Verkehrsexperten.

PPTA zur Sanierung und Unterhaltung der CAREC Verkehrskorridore 1 und 3 auf 219 km, Kirgisistan

Unterstützung des Verkehrsministeriums im Rahmen einer Project preparatory technical assistance (PPTA). Straßenplanung und Identifikation von Verkehrssicherheitsmaßnahmen anlässlich der Aufstellung der Förderanträge bei internationalen Finanzierungsbanken.

Auftraggeber
Regierung der Republik Kirgisistan
Leistung KOCKS INGENIEURE
Straßenverkehrssicherheitsaudit der Entwurfs- und Ausführungsplanung, Bewertung der Straßenverkehrssicherheit in Kirgisistan, Entwicklung einer Strategie zur effektiven Kommunikation von Straßenverkehrssicherheitsaspekten, Durchführung von Verkehrssicherheitsaudits und Unfallschwerpunktanalysen

Projektsteuerung Altrheindüker Mannheim

Projektsteuerung während der Planungs- und Ausschreibungsphase für den Neubau eines begehbaren Dükers DN 3400 für Fernwärme-, Gas- und Trinkwasserleitungen sowie Energieversorgung unter dem Altrhein in Mannheim.

Auftraggeber
Netrion GmbH
Leistung KOCKS INGENIEURE
Projektsteuerung während der Planungs- und Ausschreibungsphase: Überwachung der Projektziele, Überwachung der Meilensteine und des Terminplans, Stakeholder Management, Risikomanagement, Reporting, Vertrags- und Claim Management sowie Kommunikation und Verwaltung.

Maßnahmen für eine an den Klimawandel angepasste Stadtentwicklung in Barishal (Bangladesch), Phase I

Das Projekt wird von der KfW im Rahmen der deutschen Finanz-Zusammenarbeit mit der Regierung von Bangladesch finanziert und von der Barishal City Corporation durchgeführt. Das Joint Venture aus Kocks Consult GmbH, Deutschland, und BCL Ltd., Bangladesch, wurde von der KfW im Auftrag der BCC mit der Durchführung des Projekts beauftragt, das die Überschwemmungen in der Stadt, insbesondere in den zentralen Stadtteilen und Slumgebieten, lindern soll.

Die Stadt Barishal, mit einer Fläche von 58 km², liegt am Ufer des Kirtankhola-Flusses im südzentralen Bangladesch, 106 km nördlich der Bucht von Bengalen. Mit nur einem Meter über dem Meeresspiegel ist die Stadt einem hohen Risiko durch Überschwemmungen und Zyklone ausgesetzt, wobei die westlichen Stadtteile und ihre Bewohner und Unternehmen den größten Schaden erleiden. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, die Gefährdung zu verringern und die Anpassungsfähigkeit an die Herausforderungen des Klimawandels zu stärken, insbesondere für die gefährdeten Bevölkerungsgruppen in der Stadt.

Um die Projektziele zu erreichen, werden die folgenden Maßnahmen umgesetzt:

  • Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel,
  • Umfassende Maßnahmen zur Minderung von Überschwemmungen.

Für die erste Projektphase wurden folgende Komponenten ausgewählt:

  • Neubau und teilweise Vergrößerung von Regenwasserkanälen mit einer Länge von 22,7 km. Hydrodynamische Kanalnetzberechnungen unter Berücksichtigung von Tideeinflüssen, die in Barishal bis 1 Meter betragen;
  • Erneuerung und Erhöhung von niedrig gelegenen Straßen über eine Länge von 2,8 km;
  • Vertiefung und Ausbaggerung des Sagardi-Kanals zur Erhöhung des Speichervolumens der bestehenden Wasserkörper über eine Länge von 7,1 km sowie Bau von Rad- und Fußwegen entlang des Kanals einschließlich einer neuen Fußgängerbrücke;
  • Anhebung der Grundstücke im niedrig gelegenen Gebiet des  Kala Potty Slum und Verbesserung der grundlegenden Infrastruktur (Wasserversorgung, Entwässerung und Wege). Einbeziehung der Bewohner des Gebietes durch Community Contracting für die hochwasserbedingte bautechnische Anhebung bzw. den Neubau der Häuser.

Ausbau des Produktionsstandortes Opel Szentgotthárd Ltd., Ungarn

KOCKS INGENIEURE begleiten die Entwicklung von Industriestandorten, deren Aus- und Umbau, Modernisierung und Rückbau mit besonderem Fokus auf die Sparten Automotive, Glas, Baustoffe und Maschinenbau.

Beginnend mit den Bauleitplanungen bieten wir unseren Kunden das Gesamtspektrum der Erschließungsplanung ihres Standortes und der Objekt- und Tragwerksplanung für projektierte Standorterweiterungen inklusive der erforderlichen TGA und Elektroplanung. Bau- und Objektüberwachung, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination und Projektmanagement-Leistungen runden dieses Spektrum ab.

Am Opelstandort in Szentgotthárd (Ungarn) erhielten KOCKS INGENIEURE den Auftrag für das Projektmanagement, die Generalplanung und die Bauüberwachung für den Neubau eines Motorenwerks inklusive baulicher Veränderungen der Bestandsgebäude. Um- und Neubau ergaben eine zusammenhängende Produktionsfläche von rund 60.000 m2 für die neue Motorenproduktion. Nach Fertigstellung der Bauwerke koordinierten KOCKS INGENIEURE abschließend die Maschinenanlieferung, -installation und -inbetriebnahme. Die Maßnahme umfasste auch die SiGe-Koordination und die Erweiterung der Infrastruktur für Energie- und Medienversorgung sowie Aktualisierung der innerbetrieblichen Verkehrsanlagen einschließlich der Werksbahn.

Großprojekte wie dieses legten den Grundstein für eine erfolgreiche Diversifizierung der Kundenbasis in andere Industriebereiche. Heute unterstützen KOCKS INGENIEURE ihre Kunden z. B. bei:

  • Der Schaffung von planungsrechtlichen Grundlagen für den Neubau von Produktionshallen, Materiallagern und Lagerplatzflächen in der Baustoffwerkeindustrie.
  • Der Sanierung und dem Umbau von Produktionsgebäuden für Behälterglas inklusive Neubau von Filteranlagen mit Kamin.
  • Der medientechnischen Abtrennung von Produktionsgeländen bei Aufrechterhaltung der Versorgung angrenzender oder medientechnisch verbundener Gebäude in der Automobilindustrie.
  • Der Erweiterung und Modernisierung von Produktionsbereichen unter laufendem Betrieb.
  • Der Umrüstung von Motorenprüfständen mit Batterie und Brennstoffzellentechnik.
  • Dem Neu- und Umbau von Industriegebäuden in Stahl-, Holz- und Massivbaukonstruktion für die Produktion von Aluminiumgetränkedosen.
  • Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination auf Großbaustellen in den Bereichen Automotive, Chemische Industrie, Glas- und Getränkeindustrie, Straßen-, Wasser- und Verkehrsbauwerke.

Abfallwirtschaft Malediven

Basierend auf einer von KOCKS INGENIEUREN 2017 erstellten Machbarkeitsstudie hat die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) eine Finanzierung von 140 Millionen US Dollar zur Verbesserung der Abfallwirtschaft auf den Malediven bewilligt. In der Phase 1 mit einem Volumen von 40 Millionen US Dollar soll zunächst die Abfalllogistik (Sammlung, Transport, Transfer, Vorbehandlung) im Großraum Male‘ verbessert werden. In der Phase 2 soll eine Müllverbrennung als DBO (Design-Build und Operate) nach internationalen Standards gebaut und betrieben werden.

KOCKS INGENIEURE und deren lokaler Partner Water Solutions wurden daraufhin vom maledivischen Umweltministerium für das Einzugsgebiet der Hauptstadt Malé (Male‘, Hulhumale‘, Flughafeninsel Velana, Vilimale‘, Industrieinseln Gulifalhu und Thilafushi) sowie den nördlichen, südlichen und westlichen Atolls um die Hauptstadt mit Maßnahmen zur Entwicklung eines Sammel- und Transportsystems, der Planung und Bauüberwachung mehrerer Umladestationen und der Reorganisation der 10 km vor Malé gelegenen Abfallverwertungsinsel Thilafushi beauftragt (Phase 1 von 2019 bis 2023).

Durch geeignete ingenieurtechnische Maßnahmen wurde 2021 zunächst der Deponiebrand auf Thilafushi gelöscht, dessen Rauchschwaden zuvor die Bevölkerung der Hauptstadt Malé und die Tourismusindustrie stark beeinträchtigt haben. Gleichzeitig wurden ein neuer 900 m langer Anlegepier, eine in Beton ausgestaltete Betriebsfläche von 30.000 m² und diverse Betriebs- und Werkstattgebäude angelegt. Die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes wurden umfassend in die Nutzung der neuen Anlage und das Gesamt-Abfallwirtschaftskonzept für Malé eingewiesen und geschult.

Auf Malé und der Nachbarinsel Vilimale‘ wurden die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung von Abfallumladestationen und zugehörigen Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt. Zudem wurde die gesamte Beschaffung der technisch erforderlichen Infrastruktur (Sammel- und Transfercontainer, Fahrzeuge, Schiffe) mit einem Gesamtvolumen von 10 Millionen US Dollar von KOCKS INGENIEUREN und Water Solutions umgesetzt und betreut.

Das Herzstück des Abfallmanagementsystems auf der Hauptinsel Malé bildet eine zweistöckige Abfallumladestation, an der sowohl kommunale Abfallfahrzeuge als auch private Kleinanlieferer ihren Abfall entsorgen können. Die Umladestation wurde für ein Abfallaufkommen von ca. 500 Tonnen pro Tag dimensioniert (ca. 70 % Hausmüll/hausmüllähnlich, ca. 30 % Bauschutt/Baumischabfälle). Nach der Vorverdichtung erfolgt ein containerbasierter Transfer per Schiff nach Thilafushi. Die separat erfassten Wertstoffe wie Plastik, Papier und Kartonagen werden dann auf Thilafushi balliert und zwischengelagert.

Auf der Insel Vandhoo im Raa-Atoll, im Norden des Landes) wurde bereits von 2012 bis 2015 von KOCKS INGENIEUREN und Water Solutions eine kleinere Pilotanlage einer Waste-to-Energy-Facility etabliert (Projekt der Weltbank).

Das Abfallwirtschaftssystem der Hauptregion erwartet dringlich die Fertigstellung einer entsprechenden Großanlage auf Thilafushi, die die ADB in der zweiten Phase des Projekts umsetzt.

Seit nun mehr als 10 Jahren sind KOCKS INGENIEURE im Abfallwirtschaftssektor auf den Malediven tätig. Durch die langjährige Partnerschaft mit Water Solutions sowie der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium als Kunde konnten KOCKS INGENIEURE die Entwicklung der Malediven zu einem integrierten und entwickelten Abfallwirtschaftssystem stetig mitverfolgen und mitgestalten.

Eine von KOCKS INGENIEUREN erstellte und von der IRENA (International Renewable Energy Agency/Abu Dhabi Fund) finanzierte Machbarkeitsstudie an drei Standorten im Lande im Jahre 2016 sowie eine Machbarkeitsstudie mit Vorplanung im Rahmen des Climate Change Adaptation Programm der EU in Addu City im Süden (2015-2016) haben auch dazu geführt, dass weitere Infrastrukturmaßnahmen für die Verbesserung der Abfallwirtschaft finanziert werden konnten. Parallel zur Machbarkeitsstudie von 2017 in Greater Male‘ hat das Ministerium KOCKS INGENIEURE beauftragt, die Konzeptplanung für die Schließung der Deponie Thilafushi sowie die Umladestationen in Male‘, Hulumale‘ und Vilimale‘ zu erstellen.

Building Information Modeling (BIM) in der Verkehrsinfrastruktur

Um ein Projekt zukunftsfähig entsprechend dem Masterplan BIM im Bundesfernstraßenbau aufzustellen, ist im Planungsprozess schon zu Beginn die BIM-Methodik zu implementieren. Durch die moderne Planungsmethode wird die Qualität der Planungsergebnisse gesichert und Doppelbearbeitungen werden vermieden.

KOCKS INGENIEURE beschäftigen sich seit fast zwei Jahrzehnten mit der Thematik, wie ein Mehrwert aus der 3D-Modellgenerierung für den eigenen Bearbeitungsprozess und damit auch für unsere Kunden erzeugt werden kann. Dabei kristallisieren sich regelmäßig folgende Anwendung heraus:

  • Überprüfung lichter Räume
  • Überprüfung Haltesichtweiten
  • Kollisionsprüfung
  • Mengenermittlung
  • Integration von Baugrundhorizonten und Abdichtungen
  • Visualisierung
  • Übernahme von 3D-Modellinhalten in 2D-Pläne, Vermeidung von Übertragungsfehlern
  • Verknüpfung Verkehrsanlage – Immissionsschutz – Ingenieurbau

Insbesondere dann, wenn bereits in einem frühen Planungsstadium die Planungsergebnisse verschiedener Fachplaner aufeinander abgestimmt werden müssen, zeigt die modellbasierte Planung Vorteile gegenüber einer konventionellen Bearbeitung. In dem unter besonderen öffentlichen Druck stehenden Großprojekt „Achtstreifiger Ausbau der A 1 zwischen AS Köln-Niehl und AK Leverkusen-West inklusive Rheinbrücke Leverkusen“ halfen die Modelle, den Abstimmungsprozess zwischen Verkehrsanlage, Ingenieurbau und Deponiebau effektiv und effizient zu gestalten.

Im Projekt „Umbau des Autobahndreiecks Charlottenburg und den Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke“ werden die Voraussetzungen für modellbasierte Genehmigung geschaffen. Hierzu haben KOCKS INGENIEURE eine Modellierungsmethode entwickelt, mit der die Ergebnisse der schalltechnischen Untersuchung als Teilmodell in ein Koordinationsmodell eingepflegt werden können. Die Ergebnisanzeige des Teilmodells entspricht den planfeststellungstauglichen Pegelergebnislisten.

Seit 2023 erstellen KOCKS INGENIEURE die Verkehrsanlagenplanung für den sechsstreifigen Ausbau der A 3 zwischen AS Nittendorf und AK Regensburg. In diesem Projekt kommen alle Formalien einer BIM-Planung (AIA, BAP, Attribuierung, Modellerstellung und Modellprüfung) bereits in der Vorplanung zum Einsatz.

Ausbauprogramm des Wirtschaftsstandortes Flughafen Frankfurt – Erschließungsstraßen

Der Flughafen Frankfurt (Fraport) ist der größte deutsche Flughafen und gemessen am Verkehrsaufkommen der viertgrößte in Europa. Die Fraport AG plant die Kapazitäten der Passagierabfertigung am Flughafen Frankfurt am Main weiter zu erhöhen. Als Ergänzung zu den bestehenden Gebäuden im Norden, Terminal 1 und 2, entsteht im Süden des Frankfurter Flughafens auf dem Gelände der ehemaligen US-Airbase (heute CargoCity Süd) der Neubau des Terminal 3. Die Gesamtmaßnahme beinhaltet den Bereich Ausbau Süd und das Terminal 3. Infolge der genannten Maßnahme werden umfangreiche Anpassungsmaßnahmen und Neugestaltungen der Erschließung des Flughafens notwendig.

Dies beinhaltet in erster Linie die Verkehrserschließung Süd-Ost mit einem Neubau von 18,5 ha Verkehrsanlagen und diverser Brückenbauwerke mit dem Ziel, das neue Terminal 3 sowie die CargoCity Süd (CCS) und sämtliche Betriebsstraßen in diesem Bereich über den bestehenden Knotenpunkt an der BAB 5 an das öffentliche Verkehrsnetz anzubinden. Darüber hinaus wurden die Ver- und Entsorgungseinrichtungen inkl. 9,7 km Schmutz- und Regenwasserkanäle DN 150- DN 1600, 5,0 km Kabelleerrohrtrassen 8×8 KSR und zwei Schmutzwasserpumpwerke mit einer Förderleistung von 50 l/s in diesem Bereich neu geplant oder weiträumig angepasst. Aufgrund der unterschiedlichen Sicherheitsbereiche am Flughafen wurden insgesamt fünf Toranlagen inkl. der notwendigen Kontrollgebäude geplant. Baustraßen und Brachflächen wurden fortlaufend neu- bzw. umgeplant, um z. B. für Parkplätze oder Lagerflächen zur Verfügung zu stehen.

Eine besondere Herausforderung ist die Realisierung des Gesamtprojektes unter fließendem Verkehr der Großbaustelle des Terminal 3 und der CCS. Im Rahmen der Planung untersuchten KOCKS INGENIEURE intensiv die zukünftigen und auch bauzeitlichen Verkehrsbeziehungen und ließen dies in die unterschiedlichen Varianten zur verkehrlichen Erschließung sowie in ein übergeordnetes Realisierungskonzept für einen reibungslosen Bauablauf einfließen. Verkehrsführungskonzepte sowie notwendige Provisorien und temporäre Toranlagen wurden fortlaufend mit beteiligten Dritten abgestimmt und angepasst.

Abstimmungen und Koordination mit zahlreichen projektinternen Schnittstellen sowie die Schnittstellen zu Drittmaßnahmen und weiteren Beteiligten des Auftraggebers, wie die Baulogistik und das Bodenmanagement waren notwendig, um einen geregelten Ablauf des Projekts zu gewährleisten. Insbesondere müssen hier die Anforderungen an die Kampfmittelfreiheit und die Berücksichtigung von vorhandener Bodenbelastung (PFC) im Bereich einer ehemaligen Militärbase hervorgehoben werden.

In der Bauausführung sind neben der technischen Überwachung der Baumaßnahme all diese Schnittstellen baubegleitendend weiter zu betreuen bzw. bei Änderungen im Bauablauf unter Einhaltung der Qualität, der Kosten und der Termine mögliche Maßnahmen zum Gegensteuern bei Konflikten zu erarbeiten und den Projektablauf unter Beteiligung möglicher „Stakeholder“ anzupassen.

Neubau Fernwärmeverbundleitung Frankfurt-Süd

Die Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM), eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Mainova AG, plante den Bau einer Fernwärmeverbindungsleitung DN 500. Die Strecke erstreckte sich über eine Gesamtlänge von 3,2 km, beginnend vom Netz Niederrad, durch einen neu zu bauenden Maindüker weiter zum Heizkraftwerk West und von dort aus bis zum Heizkraftwerk Messe. Durch die Vernetzung der Heizkraftwerke können diese effizienter und flexibler genutzt werden, was zu einer erhöhten Effizienz des Fernwärmenetzes führt und eine stärkere Nutzung der CO²-neutralen Wärme aus dem ebenfalls angeschlossenen Müllheizkraftwerk Nordweststadt ermöglicht. Insgesamt führte dies zu erheblichen Einsparungen bei den CO²-Emissionen.

Die Aufgabe der KOCKS INGENIEURE war die Planung der Ingenieurbauwerke und der technischen Ausrüstung, die Tragwerksplanung der Dükerbauwerke, die UVP-Vorprüfung sowie die Bauüberwachung.

Um das Heizkraftwerk Niederrad mit dem Heizkraftwerk West zu verbinden und von dort zum Heizkraftwerk Messe zu gelangen, musste die Fernwärmetrasse einige besondere Herausforderungen bewältigen. Ein Abschnitt der Trasse führte unter dem Main und ein anderer unter dem Gleisvorfeld des Frankfurter Hauptbahnhofs, wo 32 Gleise zu queren waren. In anderen Abschnitten wurde die Trasse teilweise überirdisch als Freileitung und teilweise unterirdisch verlegt.

Um die Leitungen unter dem Main und dem Gleisvorfeld zu verlegen, wurden Versorgungstunnel in einer Tiefe von 6 m unter dem Gleisvorfeld und 10 m unter dem Flussbett des Mains gebaut; diese Tunnel hatten einen Durchmesser von 2,50 m. Für die Verlegung der unterirdischen Leitungen kamen maschinelle Vortriebsverfahren zum Einsatz.

Für die Querung der 32 Gleise des Gleisvorfeldes des Frankfurter Hauptbahnhofes war ein sehr umfangreiches Überwachungsprogramm erforderlich, alle Gleise wurden kontinuierlich mithilfe automatisch arbeitender Tachymeter vermessen. Während des gesamten Bauprojekts überprüften vier Tachymeter in regelmäßigen 20-Minuten-Intervallen an den Schwellen platzierte Messpunkte in allen drei Koordinatenrichtungen. Die erfassten Daten wurden in Echtzeit über eine internetbasierte Plattform bereitgestellt, die von allen Beteiligten permanent eingesehen werden konnten.

Neben den unterirdischen Dükerbauwerken waren auch Rohrbrücken zur Überführung von Straßen und Gleisen notwendig, Die Abnahme der vorgefertigten Stahlbauteile erfolgte durch einen Schweißfachingenieur der KOCKS INGENIEURE vor Ort im Werk in Polen.

Wasserversorgung für Flüchtlingscamps und beherbergende Gemeinden in Dohuk, Irak

In der Region Dohuk gibt es mehrere Camps für Flüchtlinge aus Syrien und aus anderen Landesteilen des Irak. Fünf Camps mit insgesamt 90.000 Flüchtlingen sowie beherbergende Gemeinden mit 144.000 Einwohnern werden von dem Projekt mit Wasser aus dem Mossul-See versorgt. Das Projekt beinhaltet die Wasserentnahme aus dem Mossul-See und eine Trinkwasseraufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 2.500 m³/h sowie einen Hochbehälter (4 x 3.500 m³) und 20 km Transportleitungen mit DN 300 – DN 1200. Die jahreszeitlichen Schwankungen von 30 m im Seewasserspiegel sowie der schlechte Untergrund im See, der keine Gründung erlaubte, stellten eine besondere Herausforderung für die Planung der Pumpstation im Mossul-See dar. Gewählt wurde eine Ponton-Lösung mit vier Pumpen, die je nach Wasserspiegel in Betrieb genommen werden können.

Achtstreifiger Ausbau der A 1 einschließlich Neubau der Rheinbrücke Leverkusen

Im Jahre 2012 wurde festgestellt, dass die aus den 1960er Jahren stammende Leverkusener Rheinbrücke schwerwiegende Bauwerksschäden aufweist. Der aufgrund der Bauschäden seit 2013 bereits mehrfach entstandene Zwang zur Sperrung der Autobahn für LKW mit mehr als 3,5 Tonnen führte zu hohen volks- und privatwirtschaftlichen Verlusten.

Anfang 2013 wurden vier auf Großbrückenbau spezialisierte Ingenieurbüros von Straßen.NRW zu einem zweistufigen Ideenwettbewerb aufgefordert. In diesem Wettbewerb konnte sich die vom Ingenieurbüro GRASSL geführte Gruppe, in der KOCKS INGENIEURE für den Part der Verkehrsanlagen, der Entwässerungsplanung sowie für den Lärmtechnischen Fachbeitrag zuständig sind, gegen starke Konkurrenz durchsetzen.

Die zu planende Baumaßnahme umfasst den Neubau der Rheinbrücke und den Ausbau der Autobahn A 1 und erstreckt sich dabei auf den Bereich von der Anschlussstelle Köln-Niehl (einschließlich) bis zum Autobahnkreuz Leverkusen-West inklusive der sog. „Hochstraße A“. Der Streckenabschnitt der A 1 wird aufgrund der prognostizierten zukünftigen Verkehrsstärken auf acht durchgängige Fahrstreifen ausgebaut werden. Zwischen der AS Köln-Niehl und dem AK Leverkusen-West wird zusätzlich ein Manövrierfahrstreifen pro Richtung vorgesehen. Die Rampentrassierung im AK Leverkusen-West wird an die veränderte Trasse der A 1 angepasst.

Im Hinblick auf die Genehmigungsfähigkeit und Baubarkeit wurden intensive Abstimmungen geführt u. a. zu den Themen Verhältnismäßigkeit der Lärmschutzanlagen, Bauverfahren in der Altablagerung, Ersatztrassen für Leitungen, neue und veränderte Einleitungen in Gewässer, Hochwasserschutz und Umleitungsstrecken für diverse Bauphasen.

Für die Planfeststellung wurden die Planunterlagen aufbereitet, die Synopsen für die Einwendungen erstellt und der einwöchige Erörterungstermin begleitet sowie im Verfahren am Bundesverwaltungsgericht Leipzig mitgewirkt.

Bedingt durch das Projektumfeld der Altablagerung Dhünnaue waren im Rahmen der Ausführungsplanung komplexe Aufgaben u. a. zur Ausführung der Gründung und zur Anbindung der Oberflächenabdichtung der Altablagerung an die neuen Baukörper zu lösen. Zudem waren die Aspekte einer im Nahbereich der A 59 verlaufenden Dichtwand / Sperrwand planerisch zu beachten. Die fünf Beckenanlagen wurden nach RiStWaG-Standort geplant. Eine Beckenanlage ist als Retentionsbodenfilterbecken vorgesehen.

Die Dringlichkeit des Projektes erforderte das Parallelarbeiten von mehreren Fachdisziplinen. Durch BIM-orientierte Bearbeitungsweisen konnte eine effiziente und effektive Informationsverarbeitung gewährleistet werden.

Landesstraßen L 10 und L 30 in Wallersheim

Neugestaltung der Ortsdurchfahrt auf einer Länge von insgesamt ca. 2.000 m einschließlich Erneuerung der bestehenden Fahrbahn mit Nebenanlagen und Entwässerung nach Abstimmung mit der Ortsgemeinde.

Auftraggeber
Landesbetrieb Mobilität Gerolstein
Leistung KOCKS INGENIEURE
Objektplanung Verkehrsanlagen: Vorplanung, Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Teilleistungen zur Koordinierung der Versorgungsleitungen.

Medientrennung Opel Rüsselsheim K-Gelände

VGP hat Teilbereiche des Opel-Geländes erworben (K-Bereich) und errichtet dort unter anderem den „grEEn Campus“, die neue Deutschlandzentrale für Opel-Stellantis. Um die Baufreiheit zu erreichen, müssen die vorhandenen Medienleitungen aus dem zukünftigen Baubereich unter Aufrechterhaltung und Weiterversorgung der Opel-Produktionsbereiche verlegt werden.

Auftraggeber
VGP N.V.
Leistung KOCKS INGENIEURE

Objektplanung / TGA-Planung, Tragwerksplanung, Unterstützungsleistungen zur Bauüberwachung.

Technische Bewertung der Kläranlage Zagreb

Prüfung und technische Bewertung der Kläranlage vor Übergabe an die Stadt Zagreb nach Beendigung des Konzessionsvertrages zu Planung, Bau und Betrieb der Anlage.

Auftraggeber
ZOV Zagreb
Leistung KOCKS INGENIEURE
Visuelle Prüfung, Prüfung der Wartungs- und Reparaturdokumentation, Technische Bewertung des Anlagenzustands und Zusammenfassung der Ergebnisse.

Aufstockung eines Umspannwerkes in Frankfurt

Aufstockung eines Bestandsumspannwerkes im Stadtgebiet Frankfurt, bestehend aus einem Kabel- und 10 kV-Anlagengeschoss. Bauwerk in Stahlbauweise, Abmessungen ca. 15 m x 25 m.

Auftraggeber
NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH
Leistung KOCKS INGENIEURE

Objektplanung, Tragwerksplanung, Technische Gebäudeausrüstung.

Umgestaltung der Brüdergasse in Bonn

Zur Herstellung einer neuen, barrierefreien Unterführung unter der B 9 in Bonn wird das vorhandene Rampenbauwerk vollständig abgebrochen und in veränderter Höhenlage neu errichtet. Gleichzeitig werden die zur Bonner Fußgängerzone zugehörigen Flächen der Brüdergasse sowie die Freianlage parallel zur Kapuzinerstraße grundhaft neu hergestellt.

Auftraggeber
Bundesstadt Bonn
Leistung KOCKS INGENIEURE
Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Verkehrsanlage und Freianlagen. Örtliche Bauüberwachung.

Biodiversität entlang der Magistrale Dangara – Guliston,Tadschikistan

49 km langer Ausbau der CAREC-Straße Dangara–Guliston. Im Fokus stehen kritische Lebensräume wie das internationale Vogelschutzgebiet „Important Bird Area Dangara Massif“, prioritäre Biodiversitätsmerkmale sowie der Schutz von Flora und Fauna entlang der gesamten Magistrale.

Auftraggeber
Verkehrsministerium der Republik Tadschikistan
Leistung KOCKS INGENIEURE

Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung, ergänzende Biodiversitätsbewertung, CHA/PBF-Analyse, Aktualisierung des Biodiversitätsmanagementplans nach EBRD PR6, Unterstützung bei Monitoring und Artenschutz.

Erschließung Medienversorgung Münzenbergerschule, Frankfurt

Teilabriss und Neubau der Münzenbergerschule. Planung der Erschließung der Medienversorgung (Strom, IKT, Trinkwasser, Gas und Nahwärme) und Entwässerung in mehreren Bauabschnitten und mit mehreren Zwischenzuständen.

Auftraggeber
Amt für Bau und Immobilien Stadt Frankfurt
Leistung KOCKS INGENIEURE
Objektplanung Ingenieurbauwerke, Örtliche Bauüberwachung, Trassenkoordinierung.

Netzbooster Kupferzell

Der Energieversorger TransnetBW errichtet in Kupferzell eine Netzboosteranlage mit 30 Batteriespeichern in sogenannten Subnestern. Diese können Überlasten in den Übertragungsnetzen sekundenschnell ausgleichen, indem sie gespeicherte Energie hinter dem Engpass (teil-)automatisiert einspeisen.

Auftraggeber
TransnetBW GmbH / Siemens Energy
Leistung KOCKS INGENIEURE

Erstellen von Kabelroutingplänen von Mittelspannungskabeln bis zu Kabeln für den Objektschutz. Beratungsleistung für die Planung und Umsetzung bezüglich der Anforderungen an den Objektschutz (Einbruch, Brand, Video, Zutritt).

Errichtung eines Innovation Centers der Feuerfest-Industrie, Neuwied

Neubau eines Bürogebäudes in Massivbauweise. Errichtung von einzelnen Raumzellen in freitragender Trockenbauweise innerhalb einer bestehenden Industriehalle zur zukünftigen Nutzung als Laborräume. Sicherstellung der medientechnischen Versorgung der Räume.

Auftraggeber
Calderys Deutschland GmbH
Leistung KOCKS INGENIEURE
Machbarkeitsstudie, Objekt- und Tragwerksplanung für das Bürogebäude bis Genehmigung. 3D-Visualisierung, TGA-Planung, Erstellung von Ausschreibungsunterlagen, Bauüberwachung.

BIM-Planung Ersatzneubau Brücke Potsdamer Platz, B 258, Nürburg

Erneuerung der ca. 80 m langen Straßenbrücke „Potsdamer Platz“ im Zuge der B 258 bei Nürburg mit Implementierung der Planungsleistungen in der BIM-Methodik.

Auftraggeber
Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Cochem-Koblenz
Leistung KOCKS INGENIEURE

3D-Bestandsmodell, Variantenuntersuchung, Entwurfsplanung, BIM-Planung.

Modernisierung und Ausbau der Verbindungsstraße Tbilisi – Rustavi, Georgien

Ausbau einer der wichtigsten Verbindungen Georgiens auf dem Korridor Tbilisi – Red Bridge (Grenze zu Aserbaidschan) auf der Ost-West-Achse zwischen Europa und Asien. Ziel ist die Schaffung einer leistungsfähigen, sicheren und umweltfreundlichen Verbindung für den internationalen Transitverkehr sowie die Anwohner in der Region.

Auftraggeber
Municipal Development Fund of Georgia (MDF)
Leistung KOCKS INGENIEURE
Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie, Ausführungsplanung, geotechnische und hydrologische Untersuchungen, Erstellung der Ausschreibungsunterlagen, Integration des Verkehrssicherheitsaudits.

Autobahnkreuz Regensburg Erneuerung Brücke A 3 über A 93

Ersatzneubau des Zentralbauwerks des AK Regensburg unter Berücksichtigung eines späteren sechsstreifigen Ausbaus der A 3 sowie eines möglichen Ausbaus der A 93. Bauzeitliche Verkehrsführung über Behelfsbrücke in Parallellage und in Kombination mit angrenzender zeitgleicher Baumaßnahme auf der A 93.

Auftraggeber
Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südbayern / Ingenieurbüro Grassl GmbH
Leistung KOCKS INGENIEURE

Objektplanung Verkehrsanlage, Planung der bauzeitlichen Verkehrsführung, Vorbereitung der Vergabe.

BIM-Planung Verkehrsanlagen im Zuge des Ersatzneubaus der Vorlandbrücke der Rheinbrücke Emmerich

Ersatzneubau der 400 m langen Vorlandbrücke im Zuge der B 220 und Umbau des Knotenpunktes B 200 / L 8. Gleichzeitig erfolgt die Anpassung der Entwässerung für die Vorlandbrücke und für die Rheinbrücke an den Stand der Technik. Beidseits des Rheins werden Behandlungsanlagen geplant.

Auftraggeber
Straßen.NRW, RNL Niederrhein / Ingenieubüro Grassl GmbH
Leistung KOCKS INGENIEURE
Objektplanung Verkehrsanlagen, Lärmtechische Untersuchung, Hydraulische Untersuchungen, BIM-Bestandsmodell, BIM-Planungsmodell.

B 237n – Neubau der Ortsumgehung Hückeswagen

Neubau der 3,6 km langen Ortsumgehung. Die neue Trasse nutzt im Wesentlichen die heutige K 5. Zur Anbindung der vorhandenen B 237 sowie der verlegten L 68 sind drei Kreisverkehre geplant. Die notwendigen übrigen Anbindungen werden als Einmündungen ausgebildet. Circa 25 % der Strecke liegen in einem Wasserschutzgebiet. Das bewegte Gelände und die vorhandenen Randnutzungen erfordern eine Vielzahl von Stützwänden.

Auftraggeber
Straßen.NRW, RNL Rhein-Berg
Leistung KOCKS INGENIEURE

Objektplanung Verkehrsanlagen. Objekt- und Tragwerksplanung Ingenieurbauwerke, SiGe-Koordination, Fachbeitrag WRRL, Projektsteuerung.

Kanalerneuerung Rheinstraße und Kleinstraße, Bornheim-Hersel

Hydraulische Sanierung von rund 400 m Entwässerungskanälen im Stadtgebiet einschließlich Sanierung / Erneuerung der Anschlussleitungen und Umverlegung von Versorgungsleitungen.

Auftraggeber
StadtBetrieb Bornheim AöR
Leistung KOCKS INGENIEURE

Planung, Ausschreibung, Bauüberwachung.

Entwässerung Startbahn 18 West

Der Nordteil der Startbahn 18 West am Flughafen Frankfurt ist qualifiziert zu entwässern. Die Aufgabe der Kocks Ingenieure als Teil einer ARGE umfasst die Planung der Sekundärentwässerung inklusive dazugehöriger Schachtbauwerke sowie die Planung eines Regenwasserpumpwerks und eines Regenwasserspeicherbeckens.

Auftraggeber
Fraport AG
Leistung KOCKS INGENIEURE
Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Maschinentechnik.

BIM-Planung E-STATCOM Wendlingen

Planung und Bau einer E-STATCOM-Anlage als Teil von Maßnahmen zur Blindleistungskompensation. Hauptgebäude mit Umrichter-/Kondensatorhallen sowie Betriebsgebäude. Außen- und Verkehrsanlagen mit Nebengebäuden und Primärtechnikanlagen.

Auftraggeber
Hitachi Energy
Leistung KOCKS INGENIEURE

BIM-Planung, TGA-Planung, Objektplanung für Gebäude, Verkehrsanlagen und Entwässerung.

Hauptprüfung Moselbrücke A 8

Brückenhauptprüfung und mehrere Sonderprüfungen einer 600 m langen Stahlverbundbrücke über die Mosel im Zuge der BAB 8.

Auftraggeber
Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung West, Montabaur
Leistung KOCKS INGENIEURE
Brückenhauptprüfung inkl. Verkehrssicherung und Gerätegestellung an der Autobahnbrücke über die Mosel im Zuge der BAB A 8 von Perl nach Luxemburg. Mehrere Sonderprüfungen im Brückenhohlkasten zur detaillierten Rissaufnahme / -dokumentation an den schadhaften Knotenpunkten aus Stahl.